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Die folgenden Anwendungsbeispiele ersetzen nicht das Etikett und die Gebrauchsanleitung des jeweiligen Landes.

In jedem Fall sind die länderspezifischen Zulassungsauflagen zu beachten.
Obstbau
Gegen Echten Mehltau und Schorf an Kernobst
mit befallsmindernder Wirkung gegen Spinnmilben
Anwendungsmengen je m Kronenhöhe und Hektar:
vor der Blüte 3,5 kg in max. 500 l Wasser
abfallend zur Blüte auf 2,5 kg in max. 500 l Wasser
nach der Blüte 2,0 kg in max. 500 l Wasser
abfallend auf 1,0 kg in max. 500 l Wasser

Anwendungszeitpunkt: Bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
Max. 14 Anwendungen im Abstand von 7 – 10 Tagen; Wartezeit 7 Tage

Berostung bei empfindlichen Sorten möglich

Behandlungen gegen Schorf mit niedrigerer Dosierung:
Ab ES 10 (Mausohrstadium): vor der Blüte: 2,5 kg/ha und je m Kronenhöhe in max. 500 I Wasser/ha und je m Kronenhöhe; während und nach der Blüte 1,5 kg/ha und je m Kronenhöhe in max. 500 I Wasser/ha und je m Kronenhöhe. Maximal 14 Anwendungen (für die Kultur) im Abstand von 5 bis 7 Tagen.

Bei Behandlungen gegen Schorf mit niedrigerer Dosierung (mit verminderter Wirksamkeit, z.B. im ökologischen Pflanzenbau) kann die maximale Zahl der Behandlungen (Abstand 5 -7 Tage) erhöht werden, solange der für die Kultur und das Jahr vorgesehene Gesamtmittelaufwand nicht überschritten wird.
 
Gegen Amerikanischen Mehltau an Stachelbeeren (Sphaerotheca mors uvae)
im Freiland

mit befallsmindernder Wirkung gegen Spinnmilben Anwendungsmengen je Hektar:
vor dem Austrieb 5kg in 1000 l Wasser
nach dem Austrieb 4kg in 1000 l Wasser
Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Max. 6 Anwendungen im Abstand von 7 bis 10 Tagen. Die Wartezeit beträgt 7 Tage.
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Weinbau

Gegen Echten Mehltau im Weinbau (Uncinula necator)
Anwendungsmengen je Hektar in den entsprechenden Entwicklungsstadien (ES) gemäß
BBCH-Code:

ab ES 09 (Knospenaufbruch) 3,6 kg in max. 400 l Wasser
ab ES 61(Beginn Blüte) 4,8 kg in max. 800 l Wasser
ab ES 71 (Fruchtansatz) 2,4 kg in max. 1200 l Wasser
ab ES 75 75 (Beeren erbsengroß, Trauben hängen) 3,2 kg in max. 1600 l Wasser

Max. Aufwandmenge von 5 kg/ha je Einzelapplikation in max. 1600 l Wasser/ha
Bei Behandlungen mit niedrigerer Dosierung (mit verminderter Wirksamkeit, z. B. im ökologischen Pflanzenbau) kann die maximale Zahl der Behandlungen erhöht werden, solange der für die Kultur und das Jahr vorgesehene Gesamtmittelaufwand nicht überschritten wird.
Anwendungszeitpunkt: bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.

Max. 8 Anwendungen pro Kultur und Vegetationsperiode im Abstand von 7 bis 14 Tagen; Wartezeit: 28 Tage (Tafeltrauben) bzw. 56 Tage (Keltertrauben).

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Gemüsebau

Gegen Echten Mehltau an Gurken (Sphaerotheca fuliginea, Erysiphe cichoracearum) im Freiland
Anwendungsmenge je Hektar:

ab ES 13( 3. Laubblatt am Hauptspross entfaltet) bis 87 (70% der Früchte haben art-/sortentypische Fruchtausfärbung erreicht ): 1,5 kg in 600 l Wasser
Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Max. 6 Anwendungen im Abstand von 6 – 8 Tagen; Wartezeit 1 Tag

Gegen Echten Mehltau an Erbsen (Erysiphe pisi) im Freiland
Anwendungsmenge je Hektar:

ab ES 12 (2. Laubblatt mit Stipeln und Ranke (oder 2. Ranke) entfaltet)
bis ES 79 (Grünreife)
1,5 kg in 600 l Wasser

Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Max. 3 Anwendungen im Abstand von 6 – 8 Tagen
Wartezeit: 7 Tage

Gegen Echten Mehltau an Wurzel- und Knollengemüse im Freiland
Anwendungsmenge je Hektar:

ab ES 12 (2. Laubblatt entfaltet)
bis ES 49 (Dickenwachstum abgeschlossen; art-/sortentypische Form und Grösse der Rübe, Wurzel bzw. Knolle erreicht)
1,5 kg in 600 l Wasser

Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.
Max. 6 Anwendungen im Abstand von 5 – 7 Tagen
Wartezeit: 7 Tage
Hinweis:
ln Abhängigkeit von Kultur, Sorte und dem Anbauverfahren können Schäden an der zu behandelnden Kultur nicht ausgeschlossen werden. Vor einem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit unter den betriebsspezifischen Bedingungen zu prüfen.

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Ackerbau

Gegen Echten Mehltau an Weizen, Gerste, Roggen (Erysiphe graminis)
Anwendungsmenge je Hektar:

während der Kulturstadien 25 bis 61 (5 Bestockungstriebe sichtbar bis Beginn Blüte) 6,0 kg in 200-400 l Wasser

Max. 2 Anwendungen im Abstand von 7 bis 14 Tagen;

Wartezeit: 35 Tage
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Zierpflanzenbau
Gegen Echte Mehltaupilze an Zierpflanzen im Freiland
Anwendungsmengen je Hektar:
Pflanzenhöhe bis 50 cm 2,5 kg in 1000 l Wasser
Pflanzenhöhe 50-125 cm 3,75 kg in 1500 l Wasser
Pflanzenhöhe über 125 cm 5,0 kg in 2000 l Wasser

Anwendungszeitpunkt: Bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome. Max. 15 Anwendungen im Abstand von 6 - 8 Tagen

Im Zierpflanzenbau Netzschwefel Stulln nicht bei hohen Temperaturen (über 25 Grad Celsius) und bei starker Sonneneinstrahlung spritzen. Zunächst Sortenempfindlichkeit prüfen.

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Forst
Gegen Echten Mehltau an Eichen (Microspaera alphitoides)
Anwendungsmenge je Hektar:
Sämlinge und Jungpflanzen 1,2 kg in 200-600 l Wasser

Anwendungszeitpunkt:Nach dem Austrieb; Frühjahr bis Sommer. Max. 3 Anwendungen im Abstand von 10 - 14 Tagen.

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